Sehr beeindruckend - unbedingt lesen - 01.02.2026 - Bettina Hertz
„Ohne Sprungtuch – Ich bat um Hilfe und landete ganz unten“ erzählt die wahre Geschichte von Peter Gross und ist im Novum Verlag erschienen. Das Buch schildert zunächst die äußerst belastende Kindheit des Autors, die mich tief berührt und gleichermaßen erschüttert hat. Trotz dieser schweren Ausgangslage gelingt es Peter Gross, sich im Erwachsenenalter ein stabiles Leben aufzubauen. Doch mehrere Rückschläge und unglückliche Umstände treffen schließlich zusammen und reißen ihn sowohl körperlich als auch psychisch in einen tiefen Abgrund. Besonders eindrücklich ist die Aufarbeitung seiner Vergangenheit im Gegensatz zu den gravierenden Missständen innerhalb der hilfeleistenden Stellen in der Schweiz. Seine Geschichte zeigt erschreckend, wie das Versagen mehrerer Stellen einen Menschen unverschuldet in Armut und Hoffnungslosigkeit stürzen kann. Auch für seine Partnerin eine extreme Belastungsprobe. Der Schreibstil ist flüssig, direkt und schonungslos ehrlich. Viele Passagen sind schockierend, gleichzeitig aber auch beeindruckend – vor allem wegen seines enormen Durchhaltevermögens. Besonders erschütternd empfand ich das vollkommen fehlerhafte Gutachten über seinen psychischen Zustand, das trotz ärztlicher Befunde jeder fachlichen Grundlage entbehrte. Peter Gross hat sich Schritt für Schritt ins Leben zurückgekämpft – dafür verdient er meinen höchsten Respekt, beim Lesen leidet man richtig mit. Sehr interessant ist auch das letzte Kapitel, das aus Sicht seiner Partnerin geschrieben ist. Sie schildert eindrucksvoll den zermürbenden Kampf mit Behörden, Ärzten und Gutachtern. Ihre Loyalität und Durchhalten an der Seite von Peter Gross sind ebenso bemerkenswert. Fazit: Ein ehrliches und aufrüttelndes Buch, das nicht nur eine persönliche Geschichte erzählt, sondern auch deutliche Kritik an bestehenden Systemen ausübt. Ohne Sprungtuch ist eine aufwühlende Lektüre, die nachwirkt und zum Nachdenken anregt. Sehr lesenswert.
Respekt vor dem Autor - 20.01.2026 - Sonja Kaufmann
Meinung: Peter Gross erzählt uns hier sehr ehrlich und offen seine Lebensgeschichte. Geprägt von einer schwierigen Kindheit schafft er es trotzdem sich ein glückliches Leben aufzubauen. Doch leider ist das Glück nicht von Dauer, denn das Kindheitstrauma macht sich an verschiedenen Zeitpunkten wieder in Form von psychischen und physischen Nachwirkungen bemerkbar. Am Ende hilft nur ein Aufenthalt in einer entsprechenden Fachklinik. Doch als er dort entlassen wird, helfen ihm die Schweizerischen Ämter nicht weiter für seinen Neubeginn, sondern lassen ihn einfach hängen. Ein System das Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind nicht ausreichend unterstützt und so noch verzweifelter und weiter in eine Abwärtsspirale stürzen lässt. Zum Glück hatte Peter Gross seine langjährige Partnerin an seiner Seite und vor allem nie aufgegeben zu kämpfen! Ich war schockiert über Mutter und Vater in der Kindheit, über das Vorgehen der Behörden, über Fehlurteile eines Psychologen und darüber, dass Ausländern mehr Hilfe zugestanden werden, als den eigenen Bürgern! Hut ab vor dem Autor für seinen Mut seine persönliche Geschichte mit uns zu teilen! Und dafür, dass er nicht aufgegeben hat und bis heute sein Möglichstes tut um eine glückliche Zukunft zu haben! Peter Gross schreibt einfühlsam und packend und so habe ich die 114 Seiten schnell verschlungen. Bitte teilt diesen Beitrag kräftig und schaut beim Autor vorbei, den er hat dieses Buch geschrieben, um auf die Missstände im System aufmerksam zu machen und somit hoffentlich für die Zukunft etwas verändern zu können! Fazit: 5/5 Sternen mit einer unbedingten Lese-Empfehlung!
Eine Biografie, die Mut macht, nicht aufzugeben - 10.01.2026 - Angela Jaacks
In diesem Buch erzählt der Autor seine persönliche Geschichte, ungeschönt und authentisch. Seine Kindheit war nicht einfach, ohne Zuneigung der Eltern und durch häusliche Gewalt geprägt, schafft Peter es später nicht seine Wut zu kontrollieren, nur zu seinen Großeltern hat er ein liebevolles Verhältnis. Einer, aus gesundheitlichen Gründen, abgebrochene Ausbildung, folgt ein perfekter Job, den er leider unverschuldet verliert. Danach folgt eine Tortur ... Auch in Beziehungen läuft es nicht gut, bis er seine heutige Partnerin kennenlernt. Beide halten zusammen und kämpfen gegen alle Widerstände an. Peter hilft nur noch ein Klinikaufenthalt, doch durch ein fehlerhaftes Gutachten und die Steine, die die Schweizer Behörden ihm in den Weg legen, geraten die beiden an die Grenzen der Armut, unverschuldet. Mich hat die Geschichte wirklich bewegt, wie oft kann ein Mensch am Boden liegen und wieder aufstehen? Ich bewundere den Autor dafür, trotz der psychischen Probleme immer weiter zu kämpfen. Mit diesem Buch versucht er auf Missstände aufmerksam zu machen und gleichzeitig anderen betroffenen Personen Mut zu machen. Es ist eine ungeschönte persönliche Geschichte, zu der wirklich Mut gehört, diese so zu veröffentlichen. Von mir gibt es die Leseempfehlung
Biografie eines Mannes der niemals aufgibt - 20.12.2025 - Rainer Peschke
Als Kind hat es der Schweizer Peter Gross nicht leicht, von Seiten seiner Eltern erfährt er keine Zuneigung, keinen Schutz oder Geborgenheit, einzig seine Großeltern bringen etwas Licht in sein Leben. Dieses emotionale Defizit prägt von nun an sein weiteres Leben, obwohl er so schnell wie möglich sein Leben selbst in die Hand nahm. Probleme in Partnerschaften und unverschuldete Jobverluste brachten ihn an den Rand des Abgrundes. Doch als er hier auf Hilfe angewiesen war, versagte das System ihm diese. Doch Peter kämpft sich zurück… Im Buch schildert der Autor seinen Weg von der Kindheit bis jetzt und als Leser steht man einerseits oft fassungslos vor den Schlägen, die Peter einstecken muss, andererseits bewundert man ihn, mit welcher Hartnäckigkeit er gegen sein Schicksal ankämpft. Selbst als ein äußerst fragwürdiges Gutachten ihn endgültig den Boden unter den Füßen wegziehen scheint, schafft er die Wende mit der bedingungslosen Liebe seiner Partnerin Doris. Ein Buch, das mancher lesen sollte, der denkt, wie schlecht das Schicksal es mit ihm meint und dass man ja eh nichts dagegen tun könnte, aber auch jene, die psychische Probleme nicht als Krankheit sehen. Hut ab Peter Gross für deine offenen Worte!
Ein Buch, das man nicht bewertet, sondern würdigt - 20.12.2025 - Anne Beinroth
Dieses Buch lässt sich nicht nach klassischen Maßstäben bewerten. Ohne Sprungtuch ist kein Roman, kein Unterhaltungsbuch und nichts, was man „nebenbei“ liest. Es ist eine schonungslose, ehrliche Geschichte, die nahegeht und lange nachwirkt. Viele Passagen haben mich emotional sehr getroffen, besonders die Schilderungen rund um Familie, Großeltern und das Gefühl, immer wieder an Stellen zu scheitern, an denen eigentlich Hilfe stehen sollte. Gerade als Mutter ging mir vieles tief unter die Haut. Peter Gross beschreibt offen seine psychischen Erkrankungen, Klinikaufenthalte und den Umgang mit Behörden, Gutachtern und Institutionen. Besonders erschreckend ist, wie wenig Raum psychisches Leid oft bekommt, was man nicht sieht, scheint nicht zu existieren. Diese Hilflosigkeit und Ohnmacht sind beim Lesen deutlich spürbar. Sehr wertvoll fand ich zudem die Perspektive von Doris. Ihre Gedanken zeigen eindrücklich, wie es ist, an der Seite eines Menschen mit psychischen Erkrankungen zu stehen, mitzutragen, stark zu sein und trotzdem selbst an Grenzen zu kommen. Diese zweite Sicht macht das Buch noch persönlicher und menschlicher. Trotz der Schwere ist Ohne Sprungtuch kein hoffnungsloses Buch. Es ist ein Buch über Durchhalten, über Vertrauen, über Liebe und über den Mut, die eigene Geschichte öffentlich zu machen. Sternebewertung (was mir hier besonders schwer fällt) ⭐⭐⭐⭐⭐ 5 von 5 Sternen Nicht, weil es „perfekt“ ist, sondern weil es so unfassbar wichtig ist. Weil es aufklärt, berührt und einen Blick auf Themen wirft, die viel zu oft verdrängt werden.
Eine starke Autobiographie - 17.11.2025 - Monika Saxl
Ohne Sprungtuch - Ich bat um Hilfe und landete ganz unten ist eine Autobiographie vom Autor Peter Gross, der das Geschriebene selbst erlebt und aufgearbeitet hat. Sein Leben beginnt mit einer schwierigen Kindheit, Eltern, die ihre Aufgabe und ihn nicht ernst nehmen. All das schleppt er mit ins Erwachsenenleben und muss erleben, dass das System komplett versagt, als er psychisch nicht mehr in der Lage ist, zu arbeiten. Mit seinem Buch vermittelt Peter Gross gleich mehrere wichtige Botschaften. Er macht aufmerksam auf psychische Krankheiten, auf seine schwierige Kindheit, in der er statt Verständnis Gewalt und Distanz erfahren hat und auf das staatliche System im Bezug auf Arbeitsunfähigkeit bei psychischen Erkrankungen, welches sich zwar inzwischen geändert hat, aber ihm kaum Hilfe war. Der Autor hat seine Autobiographie sachlich geschildert. Der Schreibstil ist flüssig und klar, er erklärt seine Situation und beschreibt die Geschehnisse klar strukturiert. Dabei macht er aufmerksam auf psychische Probleme, Kindheitstraumata, Rückschläge im Erwachsenenalter, die Fehler im System, bei dem Menschen mit psychischen Erkrankungen durchs Raster fallen. Ich war gefesselt von der interessanten Lektüre und beeindruckt von seinem starken Charakter. All den schwierigen Momenten zum Trotz hat er weitergemacht und für sein Leben gekämpft.
Lebensbericht - 16.05.2025 - Tabea Reinhard
Zu diesem schonungslos ehrlichen Lebensbericht kann ich nur gratulieren.
Beeindruckend - 03.04.2025 - P. Vogt
Super mega tolles und wertvolles Buch.
Ohne Sprungtuch - 08.03.2025 - Susanne Schmid
Sehr gut und verständlich geschrieben.
Bewegend und hilfreich - 15.02.2025 - Urs
Ich kann viele Verletzungen und Gefühle von Peters Kindheit nach fühlen und finde es sehr gut in klaren Worten geschrieben. Bin in seiner Nähe in Windisch aufgewachsen. Was er und Doris alles durchgestanden haben ist sehr ergreifend aber auch sachlich beschrieben. Einfach lesenswert!
Ohne Sprungtuch - 27.01.2025 - Ariella Egler
Spiegelt meine eigene Geschichte und bestätigt meine Wahrnehmungen/Gefühle als ein Kind in der damaligen Zeit. Vielen Dank Herr Gross!
Unfassbar - 23.01.2025 - Fabienne P.
Diese Autobiografie lässt niemanden kalt. Da sei die Frage erlaubt: "Wer hat die grösseren Löcher. Das Schweizersystem oder der Emmentalerkäse?"
Sehr eindrucksvoll - 12.11.2024 - Hannes K.
Eine Geschichte direkt aus dem Leben. Psychische Erkrankungen sind leider nach wie vor ein Tabuthema. In diesem Buch erzählt der Autor sehr eindrucksvoll wie er in seelische und existenzielle Not geraten ist. Ein sehr mutiger Schritt. Mit der eigenen Geschichte so offen umzugehen, dass war bestimmt nicht einfach. Daher meinen grössten Respekt!
Empfehlenswert - 14.10.2024 - Bettina R.
5 Sterne - 5 Gründe weshalb «Ohne Sprungtuch - Ich bat um Hilfe und landete ganz unten» lesenswert ist.
hervorragend - bewegend - berührend - emotional - beeindruckend
Einfach lesenswert 100 %, sogar ein 2. Mal - 25.09.2024 - Jeannette S.
Das Buch das vom Leben des Autors erzählt mit seinen Höhen und Tiefen hat mich auch an mein Leben erinnert. Es kostet Mut sein Leben so offen darzulegen. Es ist aber gleichzeitig ein Leerbuch an sich selbst als auch an die Mitmenschen. Ich werde es sicher ein 2. Mal lesen.
Bewundernswert! - 22.08.2024 - Corinne S.
Dieses Buch zeigt die Stärke, den Mut und das Durchhaltevermögen eines Menschen, welcher gegen die Schwächen und Lücken unseres Systems kämpfen musste und trotz negativen Erfahrungen niemals aufgegeben hat! Einfach bewundernswert!
Berührend - 21.08.2024 - Sebastian H.
Eine Geschichte direkt aus dem Leben. Berührend und beeindruckend. Lesenswert!
4. Autobiografie Festival Heiden - 29.06.2024
Reaktion unmittelbar nach meiner Lesung in Heiden.
Packender Lesestoff - 24.06.2024 - Anna von Känel
Durch Zufall stiess ich auf die Homepage des Autors. Die Leseprobe machte mich neugierig. Meine Neugier wurde mit einem gut geschriebenem Buch belohnt.
Hervorragende Biografie - 04.06.2024 - Gabriel H.
Die IV wie auch die Gutachter stecken doch alle unter einer Decke. Da sucht ein Mensch Hilfe und wird im Regen stehen gelassen - einfach skandalös! Leider kein Einzelfall. Ein Buch das mich von der ersten Zeile bis zum Schluss gefesselt hat. Einmal in die Geschichte eingetaucht möchte man einfach nur weiterlesen. Schreibstil - hervorragend! Absolut lesenswert!
Hervorragend - 21.05.2024 - Werner F.
Eine hochspannende Geschichte die wahrlich bewegt!
Mutiger Schritt - Chapeau - 17.05.2024 - Andreas Koller
Ich gratuliere - ein mutiger Schritt! Ein Buch das aufzeigt wie mit psychisch kranken Menschen in der Schweiz umgegangen wird. Einmal mehr ist der Slogan der Invalidenversicherung "Integration vor Rente" lediglich heisse Luft.
Fernsehbeitrag im TVO-Aktuell - 06.02.2024 - Claudia Aerni
Täglich schaue ich die News Sendung "Aktuell" von TVO. Dabei ist mir der Beitrag des Autors Peter Gross aufgefallen. Ein sehr mutiger Schritt. Da ich mehr über diese Geschichte erfahren wollte habe ich das Buch bestellt - der Kauf hat sich gelohnt!
Interview Frauenfelder Nachrichten - 07.10.2023 - Felix Weber
Ein Zeitungsbericht über den Autor hat mein Interesse geweckt. Ein sehr gutes Buch. In Sachen Invalidenversicherung läuft in der Schweiz schon lange einiges schief. Gut, dass dies einmal mehr öffentlich gemacht wird.
Tolles Buch - 13.08.2023 - Michael T.
Dieses Buch wurde mir weiterempfohlen. Es ist unglaublich, was der Autor durchleben musste. Ich selber stecke in einer ähnlichen Situation. Auch ich erhalte von der IV keine Unterstützung! Ich kämpfe seit über fünf Jahren um meine Rechte. Da stellt sich schon die Frage weshalb man in diese Institution Einzahlungen macht. Dem Autor gratuliere ich für seinen Mut. Ich finde es super das Peter Gross seine Geschichte veröffentlichte.
Ergreifend - 07.08.2023 - Gisela Hadorn
Eine Geschichte die mich nachdenklich stimmt. Weshalb erhalten Menschen die Hilfe suchen vom Staat keine Hilfe? Sind sie nichts Wert? Wird es zu teuer? Es ist an der Zeit das sich die Politik diesem Thema annimmt. Den Kopf wie ein Strauss in den Sand stecken ist ein Ausdruck dafür, dass die Politiker/innen sich weigern, sich der Realität zu stellen. Die Armut und das Leid ist nicht nur in der Ferne, nein es liegt direkt vor uns - Mann/Frau müsste einfach hinschauen!
Hilflos! - 05.08.2023 - Partnerin Doris
Bis das Buch erschienen ist habe ich nicht gewusst, was mein Partner geschrieben hat. Beim Lesen habe ich alles nochmals durchlebt und ich musste immer wieder weinen. Man kann nicht alles in ein Buch schreiben und es soll allen Menschen Mut machen nicht aufzugeben! Es ist sehr spannend und wahrgetreu geschrieben.
Unfassbar - 03.07.2023 - Saskia Albrecht
Ich bin beeindruckt wie der Autor nie aufgab. Obwohl die verschiedenen Amtsstellen ihn immer weiter in die Enge getrieben haben. Besonders das Kapitel mit dem Gutachter machte mich sprachlos! Das solche Personen überhaupt noch von den IV-Stellen Aufträge erhalten ist ein Skandal!
Eindrucksvoll - 02.07.2023 - Luis Minder
Das Buch und die persönliche Geschichte von Peter Gross ist eindrücklich geschrieben. Unglaublich das so etwas im "Sozialstaat Schweiz" immer wieder passiert! Menschen die arbeiten möchten werden wie eine "heisse Kartoffel" fallen gelassen. Dabei haben sie in gesunden Jahren während Jahrzehnten zum Wohlstand der Schweiz beigetragen. Diese Kraft muss man erst aufbringen um trotz allen Widerständen weiter zu kämpfen. Vor dieser Willensleistung kann ich mich nur verneigen. Das Buch hat die 5- Sterne mehr als verdient!
Ohne Sprungtuch - 30.06.2023 - Daniela Jäger
Das Buch ist sehr eindrücklich und sehr spannend und gut geschrieben. Ich werde das Buch sicher nochmals lesen und werde es weiterempfehlen.